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yavalu goes CeBIT 2012
Geschrieben am: February 21st, 2012 | Autor: admin | Kategorie: Featured, News | Keine Kommentare »Innovationen in der Finanzbranche? Sie gibt es doch!
Unter dem Stichwort CODE_n wurde ein globaler Innovationswettbewerb für die diesjährige CeBIT ausgeschrieben. Aus 20 Ländern kamen über 400 Bewerbungen. Von einer fachkundigen Jury wurden 50 Finalisten ausgewählt, die ihre Ideen und Innovationen auf der CeBIT präsentieren. Sie stellen dort vom 6. bis 10. März 2012 auf einem eigenen Stand ihr Konzept in einem spektakulären Rahmen vor, der eigens für CODE_n von renommierten Künstlern gestaltet wird.
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Einmalanlage bei yavalu – Individualisierung Ihres Portfolios und Kauf bei Ihrer Bank
Geschrieben am: February 21st, 2012 | Autor: Matthias | Kategorie: Yavalu Features | Keine Kommentare »Sobald Sie Ihr Profil bei yavalu angelegt haben, können Sie sich ganz einfach einloggen. Sie haben dann verschiedene Möglichkeiten:

Zum einen können Sie die für Sie vorgeschlagenen ETFs im Detail untersuchen.

Wenn Sie mit Ihrem Cursor über die ETF Kurzbezeichnung (WKN) “fahren”, sehen Sie eine kurze Erklärung, warum dieser ETF für Sie ausgewählt wurde.

Wenn Sie die ETF Kurzbezeichnung (WKN) anklicken, kommen Sie zu einem detailierteren Informationsblatt.

Desweiteren haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Kursentwicklungen und weitere Informationen abzurufen. Klicken Sie dazu auf den ETF Namen.

Sie können sich Ihr Portfolio auch als .pdf zum Ausdruck bereitstellen, klicken Sie dazu den Drucker oben rechts.

Über die Knöpfe unten haben Sie die Möglichkeit Ihr Portfolio anzupassen.

Es bietet sich dabei die Möglichkeit den prozentualen Anteil als auch den ETF selbst zu ändern.

Wenn Sie mit der Zusammenstellung zufrieden sind, können Sie im nächsten Schritt die ETFs bei Ihrer Bank kaufen. Hierzu haben wir eine direkte und einfache Orderschnittstelle implementiert, über die Sie Ihre ETFs direkt bei Ihrer Bank kaufen können.
Im Anschluss hinterlegen Sie die genauen Informationen zum Kaufkurs und der Anzahl bei yavalu und können abschließend alle Eingaben speichern.

yavalu übernimmt danach die Überwachung Ihres Portfolios und informiert Sie wenn Sie eine Anpassung vornehmen sollten.
Sie können sich aber jederzeit auch in ihrem yavalu Profil über die Performance Ihrer Anlage informieren.
Nutzen Sie dazu die Navigationsreiter.

Falls Sie ein iPhone oder ein iPad haben, könnnen Sie Ihr Portfolio auch über unsere Mobile App überwachen.
Sie könnnen diese hier herunterladen.
Wir hoffen dieser Beitrag hat Ihnen einen ersten Eindruck verschafft und Sie probieren yavalu selbst aus.
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Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: 089 – 2253 0645 (von außerhalb von Deutschland: +49 -89–2253 0645.
yavalu Lab ist ein Angebot von yavalu. Erfahren Sie hier mehr über uns.
Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risiken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
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Einmalanlage bei yavalu – Planen und Anlegen Ihres Profils
Geschrieben am: February 21st, 2012 | Autor: admin | Kategorie: Yavalu Features | Keine Kommentare »Das yavalu Team beschäftigt sich dieses Wochenende damit, den Anlageprozess weiter zu verbessern. Dies bietet eine gute Gelegenheit, den momentanen Status kurz darzustellen. Falls Sie Fragen oder Ideen haben, wie wir es noch einfacher gestalten könnten, bitte kontaktieren Sie uns. Wir arbeiten für Sie!
Sie können den Prozess auf der Startseite beginnen. Dort finden Sie in den obigen Navigationselementen einige Informationen zum Angebot. Sobald Sie sich ausführlich genug erkundigt haben, geht es los.
Wählen Sie aus, ob Sie einen einmaligen Betrag (ab 10.000 EUR) anlegen oder einen regelmäßigen Sparplan (ab 100 EUR) erstellen möchten. Bedenken Sie hierbei: Sie verpflichten sich zu nichts, die Umsetzung erfolgt später durch Sie bei Ihrer persönlichen Bank. Sie können also ruhig erstmal frei ausprobieren, welche Möglichkeiten Ihnen yavalu bietet.

Gehen wir zuerst den Prozess für eine Einmalanlage zusammen durch. Sie beginnen hier.
Im ersten Schritt beantworten Sie 7 Fragen, mit denen Sie uns Ihre Anlageziele darstellen.
1. Anlagehorizont

yavalu nutzt diese Information, um Ihre Anlagestrategie nach Ihrem geplanten Anlagezeitraum auszurichten. Ihr Geld ist trotzdem jederzeit verfügbar. (Liquidität ist ein wesentlicher Vorteil eines ETF)
2. Erwartete Rendite

Der Balken stellt die Bandbreite der möglichen Renditen einer Anlage dar, der Punkt/grüner Kasten die erwartete Rendite.
3. Risikotoleranz

Was ist Ihnen bei Ihrer Geldanlage besonders wichtig? Scheuen Sie eher Risiken oder möchten Sie Ihre Gewinne maximieren?
4. Anlageverhalten

Angenommen ein Investment, in das Sie investiert haben, verliert innerhalb von kurzer Zeit 15% an Wert. Wie würden Sie reagieren?
5. Gewinnverwendung

Möchten Sie in thesaurierende oder in ausschüttende Geldanlagen investieren?
Bei thesaurierenden Anlagen müssen Sie Ihre Ausschüttungsbeträge nicht selbst wieder anlegen, denn diese werden automatisch reinvestiert. Dafür fallen keine zusätzlichen Handelskosten an. Bei ausschüttenden Anlagen können Sie Zinsen und Dividenden als zusätzlichen Einkommensbestandteil verwenden.
6. Anlagebetrag

Wie viel Geld möchten Sie anlegen? Bedenken Sie, das der Mindestanlagebetrag für eine Einmalanlage 10.000 EUR beträgt. Sie können mit einem Sparplan schon ab 100 EUR monatlich sparen. Auf die Sparplanmöglichkeiten gehen wir weiter unten ein.
7. Alter

Jetzt müssen Sie uns nur noch Ihr Alter mitteilen und dann haben Sie uns schon alle notwendigen Informationen mitgeteilt.

Im nächsten Schritt zeigen wir Ihnen eine mögliche Anlagestrategie basierend auf Ihren Angaben.

Sie haben die Möglichkeit Ihre Angaben daraufhin anzupassen (“Planung anpassen”) oder mit der Kontoanlegung fortzuschreiten (“Weiter zu meinem Portfolio”).
Wir filtern dann für Sie passende ETFs. (Unser ETF Auswahlprozess ist 100% transparent. Erfahren Sie hier mehr!)

Danach können Sie sich direkt für einen kostenlosen und unverbindlichen 2 Monatstest bei yavalu anmelden. Hinterlassen Sie einfach Ihren Namen, E-Mail und ein Passwort und lesen/akzeptieren Sie unsere AGB.

Wir schicken Ihnen daraufhin einen Bestätigungsemail. Sobald Sie auf den Link klicken ist Ihr Konto aktiviert und Sie können sich bei yavalu einloggen.

So einfach war die Anmeldung, wie Sie sich für einen Sparplan anmelden erfahren Sie in einem späteren Beitrag.
Desweiteren stellen wir hier dar, wie Sie im nächsten Schritt Ihre Anlagestrategie realisieren können.
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Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail, lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: +49 (0) 89 – 22530645.
yavalu Lab ist ein Angebot von yavalu. Erfahren Sie hier mehr über uns.
Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
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Index einfach und kurz erklärt
Geschrieben am: February 21st, 2012 | Autor: admin | Kategorie: Wissen | Tags: Index | Keine Kommentare »Der wohl bekannteste Index in Deutschland ist sicher der Deutsche Aktienindex, DAX 30. Dieser spiegelt die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten, an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Unternehmen wider.
Zusammensetzung:
Der DAX 30 Index wurde entwickelt, um auf einen Blick einen Überblick zu geben, wie der „Markt“ sich denn so verhalte.

(Quelle)
Eines der am häufigsten zitierten Bilder war wohl das des Mr. DAX, im richtigen Leben auch Dirk Müller genannt.

(Quelle)
Mit diesem Bild hat er seine Karriere als Autor, Meinungsbildner und Marke gestartet und ist heute aus keiner Talk Show mehr wegzudenken.
Aber was genau ist jetzt ein Index, wie wird dieser berechnet und was ist der Markt?
Ein Index ist ein Barometer, das die durchschnittlichen Kurs-, bzw. Marktentwicklung eines Aktienmarktes, Rentenmarktes, von Rohstoffpreisen oder einzelner Branchen widerspiegelt. Es handelt sich also nicht um eine einzelne Aktie, sondern einen Zusammenschluss aus mehreren Wertpapieren innerhalb eines Marktes. In einem Index werden verschiedene Aktien oder auch einzelne Rentenpapiere zusammengefasst. Dadurch entsteht ein Gesamtbild. Sinken z.B. die Mehrzahl der im Index enthaltenen Aktien, wird der Index auch an Wert verlieren. Die Höhe der Auswirkung einer Aktie auf die Wertentwicklung des Index ist abhängig vom prozentualen Anteil der Aktie im Index. Diese Gewichtung erfolgt in der Regel nach der Marktkapitalisierung.
Der Wert des Indexes wird dann als eine Zahl dargestellt, die die allgemeine Börsenstimmung wiedergibt. In diesem Zusammenhang haben Sie sicherlich schon einmal etwas von Punkten gehört: „Der Dax konnte heute die 8.000 Punkte überschreiten.“
Wieso brauchen wir eigentlich einen Index?
Die verschiedenen Indizes sollen eine Orientierungshilfe für die Tendenz und damit den Trend an einem bestimmten Markt (Aktienmarkt, Rentenmarkt) bieten, sowie die Einschätzung der Gesamt- bzw. der Teilmärkte erleichtern. Steigt also der Index (z.B. der DAX) so haben im Regelfall auch die meisten Aktien im Index an Wert gewonnen. Gleichzeitig dient ein Index auch häufig als ein Vergleichswert für die Leistung eines Investmentfondsmanagers. Diese versuchen mit ihren Investitionen den Index zu schlagen. Den meisten gelingt das aber nicht. Nicht nur aus diesem Grund sind in den letzten Jahren sogenannte Indexfonds entstanden. Diese bieten eine Kernkomponente des yavalu Investitionsansatzes. Mehr Informationen zu diesen Fonds finden Sie hier.
In einem späteren Beitrag werden wir Ihnen mehr Indizes vorstellen.
Sie bevorzugen einen visuellen Ansatz?
Unsere Freunde bei explainity erklären es Ihnen in diesem Video:
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Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: 089 – 2253 0645 (von außerhalb von Deutschland: +49 -89–2253 0645.
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Fonds einfach und kurz erklärt
Geschrieben am: February 21st, 2012 | Autor: admin | Kategorie: Wissen | Tags: Fonds | Keine Kommentare »Ein Fonds hat zunächst einmal nichts mit dem bekannten Fond in der Küche zu tun, aber dennoch einige Gemeinsamkeiten. „Ein guter Fond ist, neben guten Grundprodukten, das Wichtigste in der Küche, vor allem als Basis für die Saucen.“
Diese Aussage kann man auch sehr gut ins Finanzdeutsche übersetzen und damit einen Fonds charakterisieren: Ein guter Fonds ist, neben einem gut ausgewählten Wertpapierkorb, günstig und das Wichtigste für eine langfristig erfolgreiche Geldanlage, vor allem als Basis für eine gute Diversifikation.
So funktioniert ein Fonds
Es gibt viele verschiedene Fondsarten: z.B. Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds. Alle haben jedoch eins gemeinsam:
Ein Fonds ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der von den Anlegern eingezahlten Gelder und der hierfür erworbenen Vermögenswerte.
Beim Kauf von Fondsanteilen erhalten Sie praktisch ein Stück vom Fondsvermögen. Fonds sind ein sogenanntes Sondervermögen aus verschiedenen Wertpapieren wie z.B. Aktien und Anleihen. An diesem Fondsvermögen können Sie Anteile erwerben und somit indirekt in die im Fondsvermögen befindlichen Wertpapiere investieren. Der Fonds wird von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) verwaltet. Das Fondsvermögen selbst wird in einem Depot bei der Depotbank verwahrt. Dadurch ist sichergestellt, dass Ihr Geld von der Fondsgesellschaft getrennt und bei einem möglichen Liquiditätsproblem der Gesellschaft geschützt ist.
Vorteile eines Fonds:
- Diversifikation und Risikostreuung: Eine Vielzahl an verschiedenen Wertpapieren reduziert die Einzelrisiken
- Kleine Anlagebeträge: Bereits mit kleinen Beträgen können Sie Fondsanteile kaufen
- Sondervermögen: Die Trennung vom Fondsvermögen von dem Vermögen der Fondsgesellschaft schützt Ihr Geld vor möglichen Liquiditätsproblemen der Fondsgesellschaft
Neben Fonds gibt es auch noch eine Vielzahl anderer möglicher Geldanlagen und Sie können sich schnell in diesem Wirrwarr verlaufen. Wie Sie die richtige Geldanlage finden und was wirklich wichtig ist beim Anlegen haben wir Ihnen hier kurz erklärt.
Sie bevorzugen einen visuellen Ansatz?
Was genau ein Fonds eigentlich ist und was ein Korb Eier damit zu tun hat, haben unsere Freunde von explainity einmal mehr sehr anschaulich in diesem Video erklärt:
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Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: 089 – 2253 0645 (von außerhalb von Deutschland: +49 -89–2253 0645.
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Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risiken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
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Der optimale ETF-Auswahlprozess
Geschrieben am: February 16th, 2012 | Autor: admin | Kategorie: ETF, Featured | Tags: ETF, Exchange Traded Funds | Keine Kommentare »
(Quelle)
Nach den zuvor aufgezeigten Kriterien scheint es sehr aufwendig bis unmöglich, den richtigen ETF auszuwählen. Doch um eine optimale Selektion aus dem vorhandenen ETF-Universum treffen zu können, müssen Sie lediglich vier Kriterien berücksichtigen und bewerten.
Steht der abzubildende Index fest, sollten Sie sich zunächst über die Kosten aller ETFs in der Vergleichsgruppe informieren. Aufgrund der oftmals fehlenden Angaben zu impliziten Kosten, erscheint es vertretbar, die Kosten eines ETFs in Form der Gesamtkostenquote (TER) zu berücksichtigen.
Als nächstes Auswahlkriterium ist das Fondsvolumen anzuführen. Gerade um die Kosten für Sie gering zu halten und eine jederzeitige Liquidierbarkeit des Investments zu gewährleisten, sollte ein Größenvergleich innerhalb des selektierten ETF-Universums erfolgen.
Eine optimale ETF-Selektion sollte auch die Qualität des jeweiligen ETF-Anbieters mit einbeziehen. Eine gute Informationsversorgung und eine einfache Erklärung der verfolgten Replikationsmethode (also die Herangehensweise, wie der gewählte Index im ETF gespiegelt wird) zeigt nicht nur das Interesse eines Anbieters an den Konsumenten, sondern erhöht auch das Verständnis für das jeweilige Produkt und gibt dem Anleger auf diese Weise ein Gefühl von Sicherheit.
Ein weiteres Qualitätskriterium ist der Tracking Error. Per Definition bildet ein ETF eine Index 1:1 ab. Jedoch unterscheiden sich diese Replikationsmethoden unter den verschiedenen Anbietern. Damit kommt es zu Abweichungen zwischen dem ETF und dem dazugehörigen Index, was als Tracking Error bezeichnet wird. Je geringer dieser Tracking Error ist, desto besser managt ein ETF die Methodik.
Die ETF-Auswahl ist selbst für Experten nicht immer leicht. Noch schwerer wird es, wenn man sich nicht rund um die Uhr mit Fondsauswahl und Depotanpassungen beschäftigen kann und möchte. Beherzigen Sie allerdings die im vorausgegangenen Abschnitt skizzierten Kriterien bei der ETF-Auswahl, wird es auch Ihnen gelingen, den optimalen ETF auszuwählen und so in vollem Umfang von den wahren Vorteilen eines ETFs – nämlich von Transparenz, Einfachheit und Kosteneffizienz – zu profitieren.
Beispielhafte ETF-Auswahl
Die praktische Umsetzung des optimalen Auswahlprozesses wird im Folgenden exemplarisch dargestellt. Gegenstand der Analyse sind alle im XTF-Segment der Deutschen Börse gelisteten ETFs, die den DAX® Index abbilden.
Für den Vergleich der derzeit acht existierenden DAX®-ETFs werden zunächst die Daten für die festgelegten Auswahlkriterien für jeden ETF einzeln erfasst.

Anschließend erfolgt eine Bewertung des Volumens, der TER sowie des Tracking Errors anhand von Farben. Ausschlaggebend für die farbliche Beurteilung ist in erster Linie, ob der gerade betrachtete ETF im Vergleich zu den anderen ETFs für diesen Index bei einem Parameter ein nicht geeignetes, durchschnittliches oder sehr gutes Ergebnis vorweisen kann. Werte, die gemäß dieser Berechnung um den Mittelwert liegen, werden gelb gekennzeichnet. Grün und Orangen kennzeichnen positive bzw. negative Werte im Vergleich zu den anderen ETFs.
Die Qualität des Anbieters wurde im vorliegenden Beispiel an den Kriterien Informationsversorgung sowie Transparenz in Form von Schulnoten bewertet. Ein sehr gutes Ergebnis erzielten hierbei Gesellschaften, die auf ihren Internetseiten Zusatzinformationen bereitstellen oder einen Download bestimmter ETF-Daten ermöglichen. Nach abschließender Bewertung lässt sich festhalten, dass sowohl bei dem iShares DAX® ETF als auch bei dem db x-trackers DAX® ETF drei der vier Parameter mit ‚sehr gut‘ bewertet werden können. Diese beiden ETFs konnten somit das beste Ergebnis innerhalb ihrer Vergleichsgruppe erzielen. Das skizzierte Modell bietet einen soliden Ansatz, um einen optimalen ETF für einen zuvor definierten Index zu identifizieren.
Besuchen Sie uns wieder im yavalu Lab für weitere Beiträge zu diesem Thema. Wir kündigen diese auch auf unserer Facebook Page und bei Twitter an.
Lesen Sie mehr in unserer Serie über ETF:
Was ist ein Exchange Traded Fund?
Exchange Traded Fund – Arten der Indexnachbildung
Auswahlkriterien für eine Investition in ETFs
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Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
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Auswahlkriterien für eine Investition in ETFs
Geschrieben am: February 16th, 2012 | Autor: admin | Kategorie: ETF | Keine Kommentare »ETF ist nicht gleich ETF und gerade in Europa hat das Wachstum der ETF-Branche ein breites Produktsortiment entstehen lassen. Mittlerweile gibt es über 800 gehandelte ETFs in Deutschland.
Hierdurch entstehen Verunsicherung und Verwirrung und die Auswahl der richtigen ETFs wird erschwert. Deshalb möchten wir Ihnen einige Auswahlkriterien vorstellen, die Ihnen als Hilfestellung dienen könnten.
Kosten
Die Kosten stellen einen wesentlichen Faktor im Auswahlprozess eines ETFs dar. Man unterscheidet in explizite und implizite Kosten. Dies sind die einzelnen Komponenten:
Explizite Kosten
Total Expense Ratio
Die Total Expense Ratio, auch kurz TER oder Gesamtkostenquote genannt, beinhaltet die jährlichen Kosten für das Management und die Verwaltung eines Fonds. Sie setzt sich zusammen aus der Verwaltungsgebühr bzw. Management Fee, der Depotbankgebühr, den Aufwendungen für die Dienstleistungen von Wirtschaftprüfungsgesellschaften und Anlageberatern sowie den Kosten für die Inanspruchnahme von rechtlicher Beratung u.ä.
Die einzelnen Kostenpositionen werden auf täglicher Basis berechnet und dem Sondervermögen automatisch belastet. Die TER wird fälschlicherweise oft mit der Verwaltungsvergütung gleichgesetzt. Die Verwaltungsgebühr ist aber lediglich ein Element der Gesamtkostenquote.

(Quelle)
Implizite Kosten
Handelskosten
Die Handelskosten bei Erwerb oder Verkauf eines ETFs lassen sich anhand des jeweiligen Spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) beurteilen. Dieser Differenzbetrag muss sowohl bei einem Kauf als auch bei einem Verkauf vom Anleger getragen werden.
Die Angemessenheit eines Spreads ist schwer zu beurteilen, zumal auch folgende Größen Einfluss auf ihn haben:
- das Verhältnis von Angebot und Nachfrage,
- die Größe des Fonds, sie kann den Spread positiv beeinflussen
- die Liquidität der zugrunde liegenden Wertpapiere
- die Anzahl der Market Maker des Fonds
Rebalancing-Kosten
Indexanbieter führen Anpassungen in den von ihnen angeboten Indizes durch. Ausgehend von den jeweiligen Auswahlkriterien der Indexanbieter, können Wertpapiere aus einem Index fallen, sowie neue Wertpapiere aufgenommen werden. Diese Transaktionen werden auch innerhalb des Fondsvermögens eines ETFs nachvollzogen und lösen entsprechende Transaktionsentgelte aus, die als Rebalancing-Kosten bezeichnet werden. Die Höhe der Kosten ist abhängig von der jeweiligen ETF-Struktur. Rebalancing-Kosten fallen lediglich bei der Full oder Partial Replication-Methode an.
Tracking Error
Sie sollten zusätzlich wissen, inwieweit die Rendite des ETFs von der des abzubildenden Index abweicht. Die Ungenauigkeit bei der Nachbildung eines Index wird als Tracking Error bezeichnet. Der Tracking Error misst die Standardabweichung der Fondrendite von der Rendite des zu Grunde liegenden Indexes. Der Tracking Error gibt demnach Auskunft über die Qualität der Indexreplikation bzw. der Genauigkeit der Nachbildung eines Index. Eine ungenauere Abbildung eines Index spiegelt sich in einem vergleichsweise höheren Tracking Errors wider. Allerdings ist zu beachten, dass ein niedrigerer Tracking Error kein Garant für eine bessere Performance des ETFs ist. Vielmehr gibt der Tracking Error an, wie hoch das Risiko ist, die Wertentwicklung des Vergleichsindex zu verfehlen.
Gesamtkostenvergleich
Wie wichtig es ist, die impliziten Kosten eines ETFs zu kennen, wollen wir Ihnen noch einmal an einem einfachen Beispiel illustrieren. Zunächst erscheint ETF 2 die günstigere Anlagevariante zu sein, da er mit einer TER von 0,25 % die vergleichsweise niedrigere Gesamtkostenquote hat. Bezieht man die indirekten Kosten allerdings in die Kostenberechnung mit ein, weisen beide Anlagen identische Gesamtkosten auf.

(Quelle)
Fondsvolumen
Bei der Auswahl eines ETFs sollten Sie sich zudem über das Fondsvolumen, auch Assets under Control (AuC) genannt, informieren. Hierbei gilt: Je größer das Volumen eines Fonds, desto geringer ist das Risiko einer Fondschließung. Gerade große, etablierte ETF-Anbieter können volumenstarke ETFs vorweisen. Bei einem höheren verwalteten Vermögen können die fixen Kosten, wie z.B. Depotbankgebühren, auf mehrere Anleger verteilt werden. Dies minimiert wiederum die Gesamtkosten.
Beurteilung des ETF-Anbieters
Abschliessend sollten Sie auch eine qualitative Anbieterbewertung durchführen. Folgende Punkte können Ihnen hier eine Hilfestellung bieten:
- Welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfolge kann der Anbieter im Bereich des Index-Tracking vorweisen?
- Versorgt der ETF-Anbieter Investoren regelmäßig mit Informationen zu dem von ihm angebotenen Produkten?
- Wie ist die Qualität und Quantität des Informationsmaterials zu bewerten?
- Werden Informationen auch auf der Internetseite des Anbieters zur Verfügung gestellt? Und wie gut sind diese Daten aufbereitet?
- Ist das verwaltete Vermögen des Anbieters ausreichend, um die Kosten eines Investments gering zu halten?
Wichtig ist, dass der Anbieter ein hohes Maß an Transparenz in Bezug auf die von ihnen angebotenen Produkte bietet.
Der optimale Auswahlprozess
Der Auswahlprozess des richtigen ETFs ist entscheidend, aber auch schwierig. Hilfestellung hierbei gibt yavalu, indem eine Vorauswahl entsprechend anhand der zu erwartenden Kosten vornimmt. Basierend auf einem individuellen Anlageprofil, wird dem Anleger aus diesem ETF-Pool ein massgeschneidertes Portfolio zusammengestellt.
Lesen Sie mehr in unserer Serie über ETF:
Was ist ein Exchange Traded Fund?
Exchange Traded Fund – Arten der Indexnachbildung
Der optimale ETF-Auswahlprozess
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Exchange Traded Fund – Arten der Indexnachbildung
Geschrieben am: February 16th, 2012 | Autor: admin | Kategorie: ETF | Keine Kommentare »Zur Erzielung einer möglichst genauen Abbildung der Wertentwicklung des zu Grunde liegenden Indexes, können Exchange Traded Funds auf verschiedene Arten der Replikation zurückgreifen. Unterschieden wird hierbei zunächst in physische und synthetische Replikation.
Kauft ein ETF alle oder den überwiegenden Teil der in einem Index enthalten Wertpapiere, spricht man von einer physischen Nachbildung des zugrunde liegenden Index. Bei der synthetischen Replikation hingegen wird auf alternative Anlageprodukte zurückgegriffen, um die Rendite des Index zu imitieren. Darüber hinaus sind seit nicht allzu langer Zeit auch Kombinationen aus beiden Ansätzen am Markt verfügbar.
Heute möchten wir Ihnen die beiden gängigsten Methoden der physischen und der synthetischen Replikation vorstellen. Die kombinierten Ansätze werden wir Ihnen in einem gesonderten Beitrag zeigen.

(Quelle)
Physische Replikation
Full Replication
Eine einfache und etablierte Möglichkeit zur physischen Indexnachbildung ist die Full Replication-Methode (vollständige oder reale Indexnachbildung).
Der ETF investiert hierbei in alle Werte, die im jeweiligen Index enthalten sind, und allokiert diese entsprechend ihrer Marktkapitalisierung bzw. gemäß ihrer prozentualen Gewichtung im Index. Ergeben sich Änderungen in der Indexzusammensetzung, werden diese auch im ETF-Portfolio nachvollzogen.

(Quelle)
Die reale Indexabbildung sieht am Beispiel des iShares DAX® ETF folgendermaßen aus:
Ziel dieses voll-replizierenden ETFs ist es, möglichst genau die Wertentwicklung des DAX® Index abzubilden. Hierfür erwirbt der ETF die 30 im Index enthaltenen Aktien. Da beispielsweise die Daimler AG per 31. Oktober 2010 eine Gewichtung von 7,40 % im Index hatte, erwirbt auch der ETF für 7,40 % des Fondsvermögens Aktien der Daimler AG.

(Quelle)
Ein Index ist als fiktives Portfolio zu interpretieren. Dies hängt damit zusammen, dass die vom Index unterstellte Handlungsregel nicht exakt in allen Details nachvollzogen werden kann. Als Folge kann es bei einer effektiven Nachbildung eines Index zu Abweichungen zwischen der Wertentwicklung des Index und der Rendite des ETF-Portfolios kommen.
Synthetische Replikation
Neben den voll-replizierenden ETFs, besteht die Möglichkeit die Wertentwicklung eines Index mittels Derivaten synthetisch nachzubilden (Swap-basierte Replikation).
Swap-basierte ETFs
Im Gegensatz zu voll replizierenden ETFs, die direkt die Bestandteile eines Index erwerben, wird bei einem synthetischen ETF ein Swap-Geschäft eingegangen, um die Entwicklung eines Index 1:1 zu replizieren.

(Quelle)
Der ETF erwirbt zunächst einen Korb an Wertpapieren in Höhe der investierten Vermögenswerte, der als Sicherheit für den ETF dient. Die Vermögenswerte können die Indexwerte des entsprechenden Referenzindex umfassen, können aber auch Titel enthalten, die nicht im Referenzindex abgebildet werden. Zusätzlich schließt der ETF einen Performance-Swap ab. Hierunter ist ein außerbörsliches Tauschgeschäft zwischen dem Emittenten des ETFs und einem Swap-Kontrahenten zu verstehen, bei dem die Wertentwicklung des Wertpapierkorbes gegen die Performance einer zuvor definierten Benchmark getauscht wird.
Der Kontrahent, in der Regel eine Bank, muss dem ETF-Anbieter gemäß dem geschlossenen Vertrag die Rendite des zugrunde liegenden Index zahlen. Als Gegenleistung steht dem Kontrahenten die Performance des Wertpapierkorbes zuzüglich aufgelaufener Dividenden zu. Der aktuelle Wert des Index-Swaps wird täglich durch den Swap-Partner berechnet und in bar an den ETF ausbezahlt.
Gemäß den OGAW-Richtlinien dürfen Swap-Geschäfte mit einer einzelnen Gegenpartei maximal 10% des Fondsvermögens ausmachen, um das Kontrahentenrisiko einzugrenzen. Um zu gewährleisten, dass der Swap die Grenze von 10% des Nettofondsvermögens nicht übersteigt, werden die Swap-Geschäfte in regelmäßigen Abständen zurückgesetzt.
Lesen Sie mehr in unserer Serie über ETF:
Was ist ein Exchange Traded Fund?
Auswahlkriterien für eine Investition in ETFs
Der optimale ETF-Auswahlprozess
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Was ist ein Exchange Traded Fund?
Geschrieben am: February 16th, 2012 | Autor: admin | Kategorie: ETF, Wissen | Keine Kommentare »Übersetzt man den englischen Begriff „Exchange Traded Fund“ (kurz ETF) wortgetreu ins Deutsche, so handelt es sich bei diesem Wertpapier um einen „an der Börse gehandelten Fonds“. Man kann ihn wie andere börsennotierte Wertpapiere (z.B. Aktien) auf einfache und effiziente Weise während der gesamten Börsenöffnungszeit handeln.
Ziel eines ETFs ist es, breitgestreut an der Performance eines bestimmten Indexes (z. B. DAX 30 Index) teilzunehmen. Der Anbieter eines ETFs erwirbt hierfür einen Korb an Wertpapieren, der 1:1 den ausgewählten Index abbildet, indem der ETF aus den einzelnen Komponenten des abzubildenden Index zusammengesetzt ist. Mit dem Kauf eines ETFs erwerben Sie mit nur einer Order einen ganzen Index und erhalten so ein breit diversifiziertes Portfolio.
Eine solche Anlagestrategie zielt nicht darauf ab, eine bessere Wertentwicklung als der des ihr zu Grunde liegenden Index zu erzielen. Vielmehr verzichtet man bewusst auf aktive Entscheidungen eines Portfoliomanagers. Auf diese Weise können sowohl Aufwand und Kosten gering gehalten werden. Für den Anleger spiegelt sich dies in einer vergleichsweise geringen Gesamtkostenquote (TER = Total Expense Ratio) wider. Zudem fällt beim Kauf von ETFs im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds kein Ausgabeaufschlag an. ETFs haben also den Vorteil, vergleichsweise günstig zu sein.
ETFs können von jedem entweder als Einmalinvestment oder als regelmäßigen Sparplan zum Beispiel bei Online-Banken erworben werden. Welches Depot das richtige für Sie ist, haben wir Ihnen in einem weiteren Beitrag zusammengestellt.
Die Komponenten von Exchange Traded Funds
Exchange Traded Funds sind Investmentfonds und stellen ein sogenanntes Sondervermögen dar. Dieses muss von der zuständigen Kapitalanlagegesellschaft (KAG) vom eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt gehalten werden. Im Falle einer Insolvenz der KAG fließt das in den ETF investierte Vermögen der Anleger somit nicht mit in die Konkursmasse ein. Es besteht also kein Emittentenrisiko. Der ETF wird gemäß den Anlagezielen auf Rechnung der Anleger und unter Beachtung gesetzlicher sowie vertraglicher Vorgaben verwaltet.
Zusammenfassung
Die rechtliche Konstruktion des ETF schützt Sie also vor einer möglichen Insolvenz des ETF Anbieters und macht Sie zugleich zu einem Miteigentümer an einem breit gestreuten Wertpapierportfolio. Des Weiteren bietet ein ETF Ihnen alle Vorzüge eines börsengehandelten Wertpapiers in Bezug auf Handelbarkeit und Liquidität zu einem attraktiven Preis.
Lesen Sie mehr in unserer Serie über ETF:
Exchange Traded Fund – Arten der Indexnachbildung
Auswahlkriterien für eine Investition in ETFs
Der optimale ETF-Auswahlprozess
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Welches Wertpapierdepot ist das Richtige für mich?
Geschrieben am: February 9th, 2012 | Autor: Matthias | Kategorie: Featured, Wertpapierdepot, Wissen | Tags: Direktbroker, Direktbrokerauswahl, Wertpapierdepot | Keine Kommentare »
(Quelle)
Die Suche nach dem passenden Wertpapierdepot kann sehr schnell zu einer langatmigen und frustrierenden Angelegenheit werden. Es ist jedoch eine entscheidende Frage beim Start Ihrer finanziellen Vorsorge.
Ein guter Ratschlag lautet dann meistens: Vergleichen Sie die Konditionen und suchen Sie sich einen günstigen Anbieter. Eine Betrachtung des Leistungsangebots fehlt hierbei völlig.
Auch wenn eine umfassende Untersuchung des jeweiligen Leistungsumfangs sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, ist die Betrachtung einiger grundsätzlicher Aspekte sehr hilfreich, z.B. ob der Abschluss von Sparplänen möglich ist, zu welchen Kosten und ab welchem Mindestbetrag. Doch selbst dies ist in diesem Banken-Produkt- und Depotdschungel gar nicht so einfach.
Doch ohne jegliche Berücksichtigung solcher Gesichtspunkte bleibt es bei einem reinen Kostenvergleich. Dieser nimmt einem vielleicht etwas Recherche-Arbeit ab, bietet aber letztlich leider keine fundierte Entscheidungshilfe.
Deshalb versuchen wir Sie dabei zu unterstützen. Folgende Kriterien sind für Sie bei der Auswahl Ihres Wertpapierdepots wichtig:
Ziel
• Was möchten Sie mit Ihrem Wertpapierdepot eigentlich tun?
Kosten
• Höhe der Depotgebühr
• Höhe der Ordergebühren (Transaktionskosten)
Leistungsangebot
• Verfügbarkeit von Wertpapieren (z.B. Fonds, Aktien- und ETF-Anlagen)
• Sparplanfähigkeit
• Mindesteinlage bei der Anlage in Sparplänen
• Möglichkeiten für den Intraday-Handel (Stichwort Liquidität)
• Verfügbarkeit von Internetbanking
Sicherheit und Support
• PIN-/TAN-Verfahren, SSL-Verschlüsselung
• Telefonsupport
• Einlagensicherung
Sonderaktionen
• Prämien für die Depoteröffnung bzw. den Depotübertrag
Hiermit haben Sie hoffentlich einen ersten Eindruck bekommen auf was Sie bei der Auswahl Ihres Depots achten sollten.
Besuchen Sie uns wieder im yavalu Lab für weitere Beiträge zu diesem Thema. Wir kündigen diese auch auf unserer Facebook Page und bei Twitter an.
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