Der wohl bekannteste Index in Deutschland ist sicher der Deutsche Aktienindex, DAX 30. Dieser spiegelt die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten, an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Unternehmen wider.
Zusammensetzung:
Der DAX 30 Index wurde entwickelt, um auf einen Blick einen Überblick zu geben, wie der „Markt“ sich denn so verhalte.
(Quelle)
Eines der am häufigsten zitierten Bilder war wohl das des Mr. DAX, im richtigen Leben auch Dirk Müller genannt.
(Quelle)
Mit diesem Bild hat er seine Karriere als Autor, Meinungsbildner und Marke gestartet und ist heute aus keiner Talk Show mehr wegzudenken.
Aber was genau ist jetzt ein Index, wie wird dieser berechnet und was ist der Markt?
Ein Index ist ein Barometer, das die durchschnittlichen Kurs-, bzw. Marktentwicklung eines Aktienmarktes, Rentenmarktes, von Rohstoffpreisen oder einzelner Branchen widerspiegelt. Es handelt sich also nicht um eine einzelne Aktie, sondern einen Zusammenschluss aus mehreren Wertpapieren innerhalb eines Marktes. In einem Index werden verschiedene Aktien oder auch einzelne Rentenpapiere zusammengefasst. Dadurch entsteht ein Gesamtbild. Sinken z.B. die Mehrzahl der im Index enthaltenen Aktien, wird der Index auch an Wert verlieren. Die Höhe der Auswirkung einer Aktie auf die Wertentwicklung des Index ist abhängig vom prozentualen Anteil der Aktie im Index. Diese Gewichtung erfolgt in der Regel nach der Marktkapitalisierung.
Der Wert des Indexes wird dann als eine Zahl dargestellt, die die allgemeine Börsenstimmung wiedergibt. In diesem Zusammenhang haben Sie sicherlich schon einmal etwas von Punkten gehört: „Der Dax konnte heute die 8.000 Punkte überschreiten.“
Wieso brauchen wir eigentlich einen Index?
Die verschiedenen Indizes sollen eine Orientierungshilfe für die Tendenz und damit den Trend an einem bestimmten Markt (Aktienmarkt, Rentenmarkt) bieten, sowie die Einschätzung der Gesamt- bzw. der Teilmärkte erleichtern. Steigt also der Index (z.B. der DAX) so haben im Regelfall auch die meisten Aktien im Index an Wert gewonnen. Gleichzeitig dient ein Index auch häufig als ein Vergleichswert für die Leistung eines Investmentfondsmanagers. Diese versuchen mit ihren Investitionen den Index zu schlagen. Den meisten gelingt das aber nicht. Nicht nur aus diesem Grund sind in den letzten Jahren sogenannte Indexfonds entstanden. Diese bieten eine Kernkomponente des yavalu Investitionsansatzes. Mehr Informationen zu diesen Fonds finden Sie hier.
In einem späteren Beitrag werden wir Ihnen mehr Indizes vorstellen.
Sie bevorzugen einen visuellen Ansatz?
Unsere Freunde bei explainity erklären es Ihnen in diesem Video:
————
Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: 089 – 2253 0645 (von außerhalb von Deutschland: +49 -89–2253 0645.
yavalu Lab ist ein Angebot von yavalu. Erfahren Sie hier mehr ĂĽber uns.
Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risiken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
Ein Fonds hat zunächst einmal nichts mit dem bekannten Fond in der Küche zu tun, aber dennoch einige Gemeinsamkeiten. „Ein guter Fond ist, neben guten Grundprodukten, das Wichtigste in der Küche, vor allem als Basis für die Saucen.“
Diese Aussage kann man auch sehr gut ins Finanzdeutsche übersetzen und damit einen Fonds charakterisieren: Ein guter Fonds ist, neben einem gut ausgewählten Wertpapierkorb, günstig und das Wichtigste für eine langfristig erfolgreiche Geldanlage, vor allem als Basis für eine gute Diversifikation.
So funktioniert ein Fonds
Es gibt viele verschiedene Fondsarten: z.B. Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds. Alle haben jedoch eins gemeinsam:
Ein Fonds ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der von den Anlegern eingezahlten Gelder und der hierfür erworbenen Vermögenswerte.
Beim Kauf von Fondsanteilen erhalten Sie praktisch ein Stück vom Fondsvermögen. Fonds sind ein sogenanntes Sondervermögen aus verschiedenen Wertpapieren wie z.B. Aktien und Anleihen. An diesem Fondsvermögen können Sie Anteile erwerben und somit indirekt in die im Fondsvermögen befindlichen Wertpapiere investieren. Der Fonds wird von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) verwaltet. Das Fondsvermögen selbst wird in einem Depot bei der Depotbank verwahrt. Dadurch ist sichergestellt, dass Ihr Geld von der Fondsgesellschaft getrennt und bei einem möglichen Liquiditätsproblem der Gesellschaft geschützt ist.
Vorteile eines Fonds:
- Diversifikation und Risikostreuung: Eine Vielzahl an verschiedenen Wertpapieren reduziert die Einzelrisiken
- Kleine Anlagebeträge: Bereits mit kleinen Beträgen können Sie Fondsanteile kaufen
- Sondervermögen: Die Trennung vom Fondsvermögen von dem Vermögen der Fondsgesellschaft schützt Ihr Geld vor möglichen Liquiditätsproblemen der Fondsgesellschaft
Neben Fonds gibt es auch noch eine Vielzahl anderer möglicher Geldanlagen und Sie können sich schnell in diesem Wirrwarr verlaufen. Wie Sie die richtige Geldanlage finden und was wirklich wichtig ist beim Anlegen haben wir Ihnen hier kurz erklärt.
Sie bevorzugen einen visuellen Ansatz?
Was genau ein Fonds eigentlich ist und was ein Korb Eier damit zu tun hat, haben unsere Freunde von explainity einmal mehr sehr anschaulich in diesem Video erklärt:
————
Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: 089 – 2253 0645 (von außerhalb von Deutschland: +49 -89–2253 0645.
yavalu Lab ist ein Angebot von yavalu. Erfahren Sie hier mehr ĂĽber uns.
Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risiken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
Übersetzt man den englischen Begriff „Exchange Traded Fund“ (kurz ETF) wortgetreu ins Deutsche, so handelt es sich bei diesem Wertpapier um einen „an der Börse gehandelten Fonds“. Man kann ihn wie andere börsennotierte Wertpapiere (z.B. Aktien) auf einfache und effiziente Weise während der gesamten Börsenöffnungszeit handeln.
Ziel eines ETFs ist es, breitgestreut an der Performance eines bestimmten Indexes (z. B. DAX 30 Index) teilzunehmen. Der Anbieter eines ETFs erwirbt hierfür einen Korb an Wertpapieren, der 1:1 den ausgewählten Index abbildet, indem der ETF aus den einzelnen Komponenten des abzubildenden Index zusammengesetzt ist. Mit dem Kauf eines ETFs erwerben Sie mit nur einer Order einen ganzen Index und erhalten so ein breit diversifiziertes Portfolio.
Eine solche Anlagestrategie zielt nicht darauf ab, eine bessere Wertentwicklung als der des ihr zu Grunde liegenden Index zu erzielen. Vielmehr verzichtet man bewusst auf aktive Entscheidungen eines Portfoliomanagers. Auf diese Weise können sowohl Aufwand und Kosten gering gehalten werden. Für den Anleger spiegelt sich dies in einer vergleichsweise geringen Gesamtkostenquote (TER = Total Expense Ratio) wider. Zudem fällt beim Kauf von ETFs im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds kein Ausgabeaufschlag an. ETFs haben also den Vorteil, vergleichsweise günstig zu sein.
ETFs können von jedem entweder als Einmalinvestment oder als regelmäßigen Sparplan zum Beispiel bei Online-Banken erworben werden. Welches Depot das richtige für Sie ist, haben wir Ihnen in einem weiteren Beitrag zusammengestellt.
Die Komponenten von Exchange Traded Funds
Exchange Traded Funds sind Investmentfonds und stellen ein sogenanntes Sondervermögen dar. Dieses muss von der zuständigen Kapitalanlagegesellschaft (KAG) vom eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt gehalten werden. Im Falle einer Insolvenz der KAG fließt das in den ETF investierte Vermögen der Anleger somit nicht mit in die Konkursmasse ein. Es besteht also kein Emittentenrisiko. Der ETF wird gemäß den Anlagezielen auf Rechnung der Anleger und unter Beachtung gesetzlicher sowie vertraglicher Vorgaben verwaltet.
Zusammenfassung
Die rechtliche Konstruktion des ETF schützt Sie also vor einer möglichen Insolvenz des ETF Anbieters und macht Sie zugleich zu einem Miteigentümer an einem breit gestreuten Wertpapierportfolio. Des Weiteren bietet ein ETF Ihnen alle Vorzüge eines börsengehandelten Wertpapiers in Bezug auf Handelbarkeit und Liquidität zu einem attraktiven Preis.
————
Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail, lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: +49 (0) 89 – 22530645.
yavalu Lab ist ein Angebot von yavalu. Erfahren Sie hier mehr ĂĽber uns.
Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risiken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.
Die Suche nach dem passenden Wertpapierdepot kann sehr schnell zu einer langatmigen und frustrierenden Angelegenheit werden. Es ist jedoch eine entscheidende Frage beim Start Ihrer finanziellen Vorsorge.
Ein guter Ratschlag lautet dann meistens: Vergleichen Sie die Konditionen und suchen Sie sich einen günstigen Anbieter. Eine Betrachtung des Leistungsangebots fehlt hierbei völlig.
Auch wenn eine umfassende Untersuchung des jeweiligen Leistungsumfangs sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, ist die Betrachtung einiger grundsätzlicher Aspekte sehr hilfreich, z.B. ob der Abschluss von Sparplänen möglich ist, zu welchen Kosten und ab welchem Mindestbetrag. Doch selbst dies ist in diesem Banken-Produkt- und Depotdschungel gar nicht so einfach.
Doch ohne jegliche BerĂĽcksichtigung solcher Gesichtspunkte bleibt es bei einem reinen Kostenvergleich. Dieser nimmt einem vielleicht etwas Recherche-Arbeit ab, bietet aber letztlich leider keine fundierte Entscheidungshilfe.
Deshalb versuchen wir Sie dabei zu unterstĂĽtzen. Folgende Kriterien sind fĂĽr Sie bei der Auswahl Ihres Wertpapierdepots wichtig:
Ziel
• Was möchten Sie mit Ihrem Wertpapierdepot eigentlich tun?
Kosten
• Höhe der Depotgebühr
• Höhe der Ordergebühren (Transaktionskosten)
Leistungsangebot
• Verfügbarkeit von Wertpapieren (z.B. Fonds, Aktien- und ETF-Anlagen)
• Sparplanfähigkeit
• Mindesteinlage bei der Anlage in Sparplänen
• Möglichkeiten für den Intraday-Handel (Stichwort Liquidität)
• Verfügbarkeit von Internetbanking
Sicherheit und Support
• PIN-/TAN-Verfahren, SSL-Verschlüsselung
• Telefonsupport
• Einlagensicherung
Sonderaktionen
• Prämien für die Depoteröffnung bzw. den Depotübertrag
Hiermit haben Sie hoffentlich einen ersten Eindruck bekommen auf was Sie bei der Auswahl Ihres Depots achten sollten.
Besuchen Sie uns wieder im yavalu Lab für weitere Beiträge zu diesem Thema. Wir kündigen diese auch auf unserer Facebook Page und bei Twitter an.
————
Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns eine E-Mail, lab@yavalu.com oder rufen Sie uns an: +49 (0) 89 – 22530645.
yavalu Lab ist ein Angebot von yavalu. Erfahren Sie hier mehr über uns.
Bitte beachten Sie: Wir möchten Sie mit diesem Informationsangebot bei Ihrer Geldanlage unterstützen. Wir geben hiermit aber keine Anlageempfehlungen ab. Das Investieren Ihres Geldes ist mit Risken verbunden, bitte informieren Sie sich umfassend bevor Sie aktiv werden.